Reiseapotheke für Malaysia

Malaysia ist eines der modernsten und „westlichsten“ Reiseländer in Südostasien, in dem die medizinische Versorgung auch für Touristen kein Problem darstellt. Doch was gehört hier in die Reiseapotheke? Einfache Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen gibt es in jeder gut sortierten Apotheke in den Großstädten und auch in den touristischen Zentren wie Langkawi. Lediglich bei Reisen an die weniger touristische Ostküste der Halbinsel oder bei Trekking-Touren auf Borneo kann es schwieriger werden, Medikamente vor Ort zu kaufen.

Wer unbedingt bestimmte Medikamente oder Wirkstoffe benötigt, sollte sich seine vertrauten Marken aus Deutschland in der Reiseapotheke mitbringen oder zumindest über internationale Markennamen informieren. Paracetamol zum Beispiel ist in vielen Ländern, darunter auch in Malaysia, unter den Namen Panadol oder Tylenol weit verbreitet.

Was gehört in die Reiseapotheke?

Bei einer normalen Rundreise oder bei einem Badeurlaub in Malaysia genügen die gleichen Dinge, die auch bei einer Reise innerhalb Europas in die Reiseapotheke eingepackt werden würden:

  • Schmerzmittel (Paracetamol, Ibuprofen oder Aspirin)
  • Durchfallmedikament (Imodium oder Lopedium)
  • Pflaster
  • Anti-Mücken-Spray
  • Eventuell Desinfektionsspray
  • Eventuell Mittel gegen Reiseübelkeit wie Kwells oder Vomex.

Bei längeren Trekking-Touren in unwegsame Regionen empfiehlt sich auch die Mitnahme von Jodtabletten, mit denen Wasser gefiltert und als Trinkwasser genutzt werden kann.

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Apotheken in Malaysia

Für einfache Schmerzmittel sind „Farmasi“-Ketten wie Watsons, Multicare, Cosway oder Caring die beste Anlaufstelle. Sie gibt es in den meisten Einkaufsstraßen und in Shopping Malls und gewöhnlich spricht mindestens einer der Mitarbeiter Englisch.

Vom Medikamentenkauf auf Märkten oder in kleinen Läden wird dagegen abgeraten, da es sich hier meist um billige Imitate aus Indien oder China handelt, oder sogar um Fälschungen. Dass die „supergünstigen“ Viagra-Pillen vom Bazar bestenfalls als Lutschbonbon dienen können, braucht wohl nicht extra gesagt werden.

Anders verhält es sich mit der auch in Malaysia weit verbreiteten Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). So gibt es zahllose von Chinesen betriebene Läden, die TCM-Produkte anbieten und die ggf. durchaus einen Versuch wert sind. Ingwer hat sich zum Beispiel schon lange als Mittel gegen Reiseübelkeit bewiesen. Diese Medizin befasst sich auch auf weit eingehendere Art mit unterschiedlichen Kopfschmerzarten und hält für jede Art unterschiedliche, heilkräuterbasierte Medikamente bereit. Natürlich ist das Risiko hier groß, an Quacksalberei zu geraten, doch wer immer wieder unter Kopfschmerzen leidet und seine Reise nicht genießen kann, sollte durchaus einmal einen Englisch sprechenden TCM-Experten aufsuchen.

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