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Malaria Prophylaxe in Malaysia

In Malaysia besteht nicht eine hohes, sondern nur regionales bzw. saisonales Risiko bei Malaria. Aus diesem Grund wird grundsätzlich als Prophylaxe Methode bei einer Reise eine sogenannten Stand By Medikation empfohlen. Alternativ kann man auch dauerhaft seit Beginn der Reise das entsprechende Medikament einnehmen. Um das Bild für Malaria-Prophylaxe abzurunden wird im Folgenden noch auf die bekanntesten Malariamedikamente eingegangen.

Grundsätzlich ist der allerbeste Schutz vor Malaria die Expositionsprophylaxe. Hier versuchen Sie aktiv, Stiche durch Mücken zu vermeiden. Mehr Infos hierzu können Sie im Artikel über Malaria in Malaysia nachlesen. Sind Sie aber eher der vorsichtige Mensch, so kann man sicherlich in einem Gebiet wie Malaysia auch Malaria-Prophylaxe verwenden. Es gibt sicherlich Gebiete auf der Welt, wo eine Chemoprophylaxe unbedingt empfohlen wird, da hier ein hohes Risiko besteht. Dies ist in diesem Reiseziel nicht unbedingt der Fall

Stand By Therapie

Die Stand By Therapie setzt auf die direkte medikamentöse Behandlung bei einer Malariaerkrankung. Diese Form der Chemoprophylaxe bietet sich in Gebieten mit geringen Malariarisiko sehr gut an. Wenn Sie also erkranken und die für Malaria typischen Symptome vorweisen, dann nehmen Sie das jeweilige Malariamedikament ein. Intention hierbei ist, dass Immunsystem des Körpers durch die Medikamente zu untersützen. Ganz wichtig ist hierbei, dass diese nur eine temporäre Unterstützung. Sie solten auf jeden Fall bei Erkrankung sofort ein Krankenhaus oder andere Spezialisten aufsuchen, um eine professionelle Hilfe bei dieser Erkrankungsform zu erhalten.

Dauerhafte Chemoprophylaxe

Alternativ zur Stand By Therapie besteht die Möglichkeit die Malariamedikamente von Beginn der Reise an dauernd einzunehmen. Da Malaysia jedoch nicht zu den hohen Risikogebieten zählt, ist diese Form der Prophylaxe definitiv nicht die präferierte. Als Alternative sollte es aber auf jeden Fall in diesem Artikel aufgeführt werden.

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Medikamente gegen Malaria

Es gibt eine größere Anzahl von Malariamedikamenten. In diesem Artikel werden die drei bekanntesten Medikamente kurz erläutert. Die für Sie passende Auswahl des richtigen Medikaments und eine genaue Erläuterung der möglichen Nebenwirkungen sollte von einem entsprechendem Experten wie zum Beispiel einem Tropenmediziner vor Ihrer Reise nach Malaysia vorgenommen werden. Die aufgeführten Medikamente sind alle verschreibungspflichtig.

Malarone

Das Malariamedikament Malarone ist sicherlich das bekannteste Medikament. Es hat sich aufgrund der Wirkstoffe Proguanil und Atovaquon) sowohl als zuverlässiges Stand My Medikament als auch zur dauerhaften Einnahme geeignet bewiesen. Der hohe Kaufpreis ist sicherlich der große Wehrmutstropfen bei diesem Medikament, was nochmal ein kleines Loch in die Reisekasse reißen kann. Es ist dabei zu beachten, dass dieser Preis jedoch mit sich bringt, dass Malarone die geringsten Nebenwirkungen unter den Malariemedikamenten mit sich bringt. Dies ist bei den möglichen Nebenwirkungen ein Riesenvorteil.

Lariam

Lariam ist ein weiteres bekanntes Malarimedikament. Der in diesem Tabletten enthaltene Mefloquin Wirkstoff tötet die Erreger von Malaria direkt ab. Der große (mögliche) Nachteil von Lariam sind die möglichen Nebenwirkungen dieses Medikaments. Von psychischen Störungen bis hin zu Halluzinationen kann die Bandbreite an möglichen Nebenwirkungen auftreten. Sollte man sich dennoch für dieses Medikament entscheiden, so raten wir den Beginn der Einnahme ein paar Wochen vor dem Beginn der Reise anzutreten. Sollten Nebenwirkungen wirklich auftreten, so hat man noch Zeit auf ein anderes Medikament zu wechseln und es kommt zu keiner Beeinträchtigung Ihrer Reise.

Doxycyclin

Doxycyclin kann nur bei einer deauerhaften Chemoprophylaxe verwendet werden. Für eine Stand By Therapie ist es nicht geeignet. Häufig auftretende Nebenwirkung bei diesem Medikament ist eine höhere Empfindlichkeit bei direkter Sonneneinstrahlung.

„malaysia-reisetipps.de“ übernimmt keine Haftung für die auf dieser Seite aufgeführten Informationen und potentiell daraus sich ergebende Schäden. Es wird explizit geraten, vor Antritt der Reise nach Malaysia einen entsprechenden Experten aufzusuchen und mit ihm zusammen die notwendigen Impfungen sowie Malariamedikamente zu besprechen.

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