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Perhentian Islands

Die Perhentian Islands gehören zu den schönsten Inseln von Malaysia und haben sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Pauschalreiseziele des Landes entwickelt. Die Perhentian Islands bestehen aus den beiden Inseln Perhentian Besar (Big Perhentian) und Perhentian Kecil (Small Perhentian) sowie einigen unbewohnten Inselchen. Die Inselgruppe liegt etwa 20 Kilometer vor der Ostküste der malaysischen Halbinsel und nur 55 Kilometer südlich der Grenze zu Thailand.

Der Name „Perhentian“ (der übrigens genauso ausgesprochen wird, wie er geschrieben wird und nicht englisch „Perhenshun“ ausgesprochen wird!) bedeutet auf Malaiisch „Haltepunkt“. Im 19. Jahrhundert erschienen die Inseln unter dem englischen Namen „Station Islands“ auf vielen Seekarten. Der Name bezieht sich darauf, dass die Inseln für viele Schiffe auf den internationalen Handelsrouten zwischen Singapur und Bangkok ein beliebter Haltepunkt waren, um Trinkwasser und frische Nahrung an Bord zu holen.

Der Tourismus kam ähnlich wie auf einigen Inseln von Malaysia (zum Beispiel Tioman) erst spät in Schwung und noch heute müssen Besucher einige Abstriche machen. So gibt es beispielsweise keinen Flughafen auf den Inseln – die Anreise erfolgt per Boot vom Festland aus. Obwohl kürzlich zwei Windturbinen installiert wurden, die die Inseln mit Strom versorgen, wird der meiste Strom noch immer mit dieselgetriebenen Generatoren erzeugt. Dadurch kann es häufiger zu Stromausfällen kommen. Nicht viele Restaurants und Geschäfte akzeptieren Kreditkarten und beim Wechsel von Bargeld werden hohe Gebühren fällig. Es ist daher sinnvoll, sich vor der Abreise vom Festland von Malaysia genügend Bargeld zu besorgen.

Reisende müssen außerdem beachten, dass die Perhentian Islands lediglich in der Trockenzeit von März bis Oktober für Touristen geöffnet sind – in der Regenzeit haben die meisten Hotels geschlossen. Somit ergibt sich auch schnell die beste Reisezeit für die Perhentian Islands. Dies liegt daran, dass die Besitzer der Hotels und Bungalowanlagen auf dem Festland leben und während der Regenzeit dorthin zurückkehren, so dass die Betriebe schließen müssen. Die einzige feste Siedlung auf den Inseln ist ein kleines Fischerdorf auf Kecil, in dem es auch Cafés, Geschäfte und eine Wechselstube gibt. Geldautomaten gibt es keine auf den Inseln.

Traumstrand auf den Perhentian Islands
Traumstrand auf den Perhentian Islands

Da die Perhentian Islands zum Pulau Redang National Marine Park in Malaysia gehören, müssen alle Besucher ein „Eintrittsgeld“ für den Park zahlen. Dieses wird bereits vor der Abfahrt der Boote in Kuala Besut am Steg kassiert. Theoretisch bedeutet die Lage der Insel in einem Naturschutzgebiet auch, dass strenge Richtlinien für den Umweltschutz gelten. In der Praxis gehen die Einheimischen mit ihren natürlichen Schätzen jedoch sehr sorglos um und die traumhaft schönen Korallenriffe der Region gelten heute als bedroht. Auf der anderen Seite bieten sich für den Urlauber auf seiner Reise durch Malaysia eine größere Auswahl an Aktivitäten auf oder bei den Perhentian Islands.

Reisende sollten zudem beachten, dass die Ostküste der malaysischen Halbinsel sehr viel traditioneller und religiöser ist als die liberale Westküste mit Kuala Lumpur, Penang und den Langkawi Islands. In vielen Restaurants, die von muslimischen Besitzern betrieben werden, wird gar kein Alkohol verkauft und dort, wo es Bier oder andere alkoholische Getränke gibt, sind sie zumeist sehr teuer. Ein beliebter Drink ist der sogenannte Orang Uran Rum, der auch als „Affensaft“ bekannt ist (Monkey Juice). Tatsächlich handelt es sich um einen recht milden Rum mit nur 25% Alkoholgehalt.

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