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Malaria in Malaysia

Malaysia gilt als attraktives und beliebtes Reiseziel, jedoch gehören einige Regionen des Landes in Teilen auch zu den Risikogebieten für Malaria. Somit kann es zu einem regionalen bzw. saisonalen Infektionsrisiko bei einer Reise kommen. Da dies jedoch nur in Teilen von Malaysia vorherrscht, ist es wichtig zu wissen wo genau die entsprechenden Gebiete liegen. Darüber hinaus wird empfohlen, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit es erst gar nicht zu einer Malariainfektion kommt. Aus diesem Grund werden die wichtigsten Fakten in diesem Artikel kurz vorgestellt:

Grundsätzlich kann eine Malariainfektion nur durch den Stich der sogenannten Anopheles Mücke, welche überwiegend nachtaktiv ist, übertragen werden. Wichtig ist dabei, dass die eigentliche Erkrankung und die damit einhergehenden Symptome auch eine erhebliche Zeit nach der eigentlichen Infektion auftreten können. Daher ist es wichtig, dies auch dem untersuchenen Arzt mitzuteilen.

Malariarisiko

In einigen Teilen der malaiischen Halbinsel besteht überhaupt kein Malariarisiko. Dies betrifft die sowohl die Ostküste als auch die Westküste sowie das Gebiet der Hauptstadt von Malaysia. Ein sehr geringes Risiko von Malaria herrscht im Landesinneren der Halbinsel (West-Malaysia). Auf Borneo besteht ein mittleres Malariarisiko. Hierbei ist das Risiko im Landesinneren von Sabah höher als in den Küstenregionen und in Sarawak wird das Risiko in Richtung Norden geringer. In allen anderen bisher nicht genannten Teilen des Landes besteht ein Risiko, jedoch ist die Risikohöhe hier abhängig von Regenzeit und Landesteil.

Malaria Erreger

Die Parasiten, welche Malaria hervorrufen, werden durch den Stich der oben genannten Mückenart übertragen. In Malaysia handelt es sich um die Erreger „Plasmodium falciparum“ und „Plasmodium vivax“, welche anteilig zu 40% bzw. 60% Verursacher einer Infektion sind. Speziell in Borneo tritt darüber hinaus noch der Erreger „Plasmodium knowlesi“ in fast 75% der Fälle auf.

Malariasymptome

Die Malariasymptome treten in einer Vielzahl der Fälle in Form von hohen Fieber auf, welches sich in erkennbaren Iterationen oder Schüben wiederholt. Des Weiteren kommt es zu Krämpfen und Beschwerden in der Magen Darm Region sowie Schüttelfrost.

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Schutz und Vorbeugung vor Malaria

Noch immer gibt es keinen wirklich perfekt wirkenden Impfschutz gegen Malaria. Aus diesem Grund sollte es oberstes Gebot Ihrer Reise in Malaysia sein, dass Sie es vermeiden gestochen zu werden. Das hört sich in einer Vielzahl der Fälle kompliziert an, kann jedoch mit einer Handvoll von Maßnahmen (sogenannte Expositionsprophylaxe) sehr erfolgreich umgesetzt werden und dadurch eine sehr wirksame Malaria Prävention bilden:

  • Mücken sind in der Regel dämmerungs- oder nachtaktiv. Tragen Sie daher auf jeden Fall zu dieser Zeit lange Hosen und langärmelige Kleidung. Versuchen Sie auch tagsüber hautbedeckende Kleidung zu tragen.
  • Die Verwendung von einem guten Mückenschutz wird zur Prävention dringend empfohlen. Die inzwischen überall erhältlichen Mittel sollten einen sehr hohen Anteil an DEET (Diethyltoluamid) enthalten und auf die jeweils freien Körperstellen aufgetragen werden.
  • Grundsätzlich wird empfohlen in Gebieten von Malariarisiko unter einem Moskitonetz zu schlafen. Sollte dies nicht vorhanden sein, so sollte man darauf vor dem Schlafen für einen mückenfreien Schlafraum sorgen. Fenster sollten nur bei intakten und löcherlosen Insektengittern geöffnet werden.
  • Haben Sie in Ihrem Urlaub den Luxus einer Klimaanlage, so sollten Sie diese auch nutzen. Mücken mögen keine kühlen Räume.

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