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Sehenswürdigkeiten der Cameron Highlands

Die meisten Menschen kommen für Wanderungen und lange Spaziergänge in das kühle Hochland der Cameron Highlands, das an echten „Sehenswürdigkeiten“ eher arm ist. Sehr beliebt sind Besuche auf einer der Teeplantagen der Region, bei denen Angestellte demonstrieren wie Tee hergestellt wird und zum Abschluss eine englische „Tea Time“ mit frischem Gebäck nicht fehlen darf. Sehr beliebt ist Boh’s Sungai Palas Tea Estate, eine der Plantagen von Boh, dem größten Teeproduzenten der Highlands und von Malaysia. Konkurrent Bharat Tea betreibt ebenfalls zwei Besucherzentren, in denen neben klassischem schwarzen und grünem Tee auch gewürzter indischer Chai angeboten wird.

Religiöse Sehenswürdigkeiten / Bauten

An der Jalan Pejabat Hutan liegt die All Souls‘ Church der Briten, die 1958 eröffnet wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt waren Gottesdienste der Church of England in Malaysia entweder in einem Hotel oder in einem Schulgebäude abgehalten worden. Die britische Armee sammelte nicht nur 1.220 US-Dollar Spenden für den Bau der Kirche, sondern stiftete auch das Dach: Dabei handelte es sich ursprünglich um eine „Nissen-Hütte“, eine der vielen halbrunden Metallkonstruktionen, die im ersten und zweiten Weltkrieg als Behausung der Soldaten und als Lagerräume genutzt wurden.

Weitere sehenswerte religiöse Gebäude sind der chinesische Sam Poh Temple und der hinduistische Sri Tehndayuthapany Swamy Temple in Brinchang – beide sind farbenprächtige, fantasievoll ausgestattete Repräsentanten ihres jeweiligen Glaubens und spiegeln die ebenfalls wichtigen Religionen von Malaysia gut wider.

Auf dem Gelände der Kok Lim Strawberry Farm in Brinchang liegt das Time Tunnel-Museum, bei dem es sich eigentlich nur um einen gut ausgebauten Keller handelt. Das Museum zeigt die private Sammlung von See Kok Shan, einem Einheimischen, der über viele Jahre hinweg Fotos und kleine Gegenstände aus dieser Region von Malaysia sammelte. Heute bietet die Sammlung einen faszinierenden Einblick in das Leben in den Cameron Highlands zur britischen Kolonialzeit. Neben den vielen Fotos lassen auch alte Flaschen, Schallplatten, Kinderspielzeug und eine Kuckucksuhr die Vergangenheit lebendig werden.

Ein Ziel mit großer Anziehungskraft und Favorit unter den Sehenswürdigkeiten dieser Region ist der Moonlight Bungalow, ein hübsches kleines Ferienhaus bei Tanah Rata. Hier verbrachte Jim Thompson 1967 seinen Urlaub, ehe er bei einem Spaziergang spurlos verschwand. Bis heute konnte nicht erklärt werden, wie und warum er verschwand – fruchtbarer Boden für lebhafte Verschwörungstheorien. Der Amerikaner Jim Thompson ist vor allem in Thailand berühmt als der Mann, der eigenhändig die am Boden liegende Produktion von Thai-Seide wieder in Schwung brachte und ein Vermögen verdiente. Sein Wohnhaus in Bangkok gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der thailändischen Hauptstadt und im ganzen Land gibt es noch heute „Jim Thompson“-Läden, die Produkte aus Thai-Seide verkaufen.

Natur der Cameron Highlands

Die Natur der Cameron Higlands lässt sich am besten auf langen Spaziergängen erkunden, doch auch ein Besuch im MARDI Agro Park in Tanah Rata lohnt sich. Der Park, der eigentlich zu einer landwirtschaftlichen Forschungsstation gehört, kann als Sehenswürdigkeiten mehrere wunderschöne Blumengärten und Gewächshäuser bieten sowie eine kleinen Teeplantage, in der die Teeherstellung demonstriert wird.

Sehr touristisch, aber trotzdem unbedingt einen Besuch wert ist die Kea Farm bei Brinchang. Die Butterfly Farm und der benachbarte Butterfly Garden beheimaten beide zahlreiche wunderschöne Schmetterlingsarten, die in freier Wildbahn nur selten anzutreffen sind. Daneben gibt es auch einen Teich in dem Skorpione leben, Reptilienhäuser, Eidechsen und eine Vielzahl einheimischer Insekten. Zur Kea Farm gehören außerdem das Rose Center, ein schöner Garten, in dem nicht nur Rosen sondern auch viele andere Blumen blühen, und ein Strawberry Garden. Die Erdbeeren werden auf dem Kea Farm Market zu ausgesprochen günstigen Preisen angeboten.

Ebenfalls in der Nähe liegt Cactus Valley, eine Plantage mit Gewächshäusern, in denen eine Vielzahl unterschiedlicher Kakteen gezüchtet wird. Auf dem höchsten Punkt der Plantage steht ein riesiger künstlicher Kaktus, der vielen als Wegweiser zum Cactus Valley dient. Von oben bietet sich ein schöner Ausblick über die Cameron Highlands.

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Zwar lässt sich überall in den größeren Orten gut einkaufen, doch ein Besuch auf dem Night Market von Brinchang sollte trotzdem nicht fehlen. Der typisch chinesische Nachtmarkt hat vom späten Nachmittag bis tief in die Nacht geöffnet und bietet eine Vielzahl lokaler Erzeugnisse von frischem Obst über Tee und Honig bis zu herrlichen Blumen. Auch die beliebten frisch gegrillten Maiskolben der Region werden hier als Snacks günstig verkauft.

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